Presseinformation
Fraunhofer-Institut für Holzforschung
Presseinformation
Branchentreffpunkt Holzwerkstoff-Symposium
Braunschweig 1.12.2010
Vom 13. bis 15. Oktober 2010 fand bereits zum 7. Mal das Europäische Holzwerkstoff-Symposium in Hannover statt. Diese mit rund 300 Teilnehmern aus 34 Ländern europaweit größte Konferenz rund um den Werkstoff Holz gilt als Treffpunkt der Branche und ihrer Zulieferer. Organisiert wird die Veranstaltung traditionell vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI, dem Internationalen Verein für Technische Holzfragen iVTH e.V. und dem Europäischen Holzwerkstoffverband EPF.
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- 7th European Wood-based Panel Symposium
13-15 October 2010
EPF + Fraunhofer WKI, Maritim Airport Hotel, Hanover
© Fraunhofer WKI
In etwa 30 Vorträgen konnten sich die Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Technik über die wichtigsten technologischen Trends und Produkte, Nachweisverfahren sowie aktuelle Herausforderungen der Holzwerkstoffbranche informieren.
Laszlo Döry vom EPF berichtete über die aktuelle Situation der Holzwerkstoffindustrie in Europa. Übersichtsvorträge über die Anforderungen, die sich an die Produktion von Holzwerkstoffen unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit und Energieeinsparung stellen, hielten Claus Seemann (Pfleiderer) und Andreas Michanickl (FH Rosenheim). Andreas Klug von Siempelkamp referierte über Energiekonzepte für die Holzwerkstoff-Industrie. Andreas Zillessen verglich in seinem Vortrag verschiedene potenziell umweltfreundliche Klebstoffe für Holzwerkstoffe, während Volker Thole über die Herstellung klebstofffreier MDF- und HDF-Platten berichtete (beide WKI). Eine interessante Applikation für die Holzwerkstoffindustrie aus dem Bereich der Nanotechnologie stellte Marc Prüsmann von SasolWax vor. Die Referenten Didier Goesaert, Kenth Eklund und Hauke Kleinschmidt hoben in ihren Vorträgen besondere Teilprozesse in der Fertigung oder spezielle Eigenschaften der produzierten Werkstoffe hervor.
Das immer wiederkehrende Thema Formaldehyd war Gegenstand weiterer Vorträge. Harald Schwab vom WKI sprach über die internationale Standardisierung von Formaldehyd-Messmethoden, die nachfolgenden Referenten stellten technische Möglichkeiten vor, um Formaldehyd in Holzwerkstoffen zu reduzieren.
Zwei Abendveranstaltungen, die von Industrieverbänden und Unternehmen unterstützt wurden, rundeten die Veranstaltung ab und boten die Gelegenheit zu Diskussionen. Der von der Firma SasolWax ausgerichtete Abendempfang fand im besonderen Ambiente des Expo-Wals statt, einem ehemaligen Pavillon der EXPO 2000.


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