Pressemitteilungen

Archiv 2019

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  • © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Am 28. August 2019 feierte das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI gemeinsam mit den Baugewerken das Richtfest für das »Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA®«. Der Neubau des Fraunhofer WKI mit einer Gesamtnutzfläche von rund 1 700 Quadratmetern entsteht auf dem Gelände der Technischen Universität Braunschweig an der Beethovenstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauinstituten der Universität. Mit dem ZELUBA®-Neubau erweitert das Fraunhofer WKI seine Kapazitäten für die Entwicklung von nachhaltigen Leichtbaulösungen für Gebäude. Hintergrund sind globale Herausforderungen wie der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und große transnationale Migrationsströme, die neue Anforderungen an die Funktionalität und Umweltbilanz von Gebäuden stellen. Der Standort ist bewusst gewählt: Die Zusammenarbeit der Forschenden des Fraunhofer WKI und der TU Braunschweig soll nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich enger werden.

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  • © Fraunhofer WKI I Norbert Rüther

    Gebäude aus Holz halten dem Klimawandel stand und helfen CO2 zu binden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI gemeinsam mit dem Holzbau Deutschland-Institut durchgeführt hat. Heute und in den nächsten 100 Jahren sind auf Basis der aktuellen Klimaprognosen keine bauphysikalischen Schäden an Holzbauten zu erwarten. Für die zukünftige Bauplanung haben die Forschenden außerdem Empfehlungen zum Schutz vor Hitze, Holzschädlingen und Extremwetterereignissen wie Sturm und Starkregen entwickelt.

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  • © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Forschende des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI haben in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Technischen Universität Braunschweig ein innovatives Bauelement für die Bauindustrie entwickelt: ein Sandwichelement mit einem Holzschaumkern und einer dünnen Deckschicht aus Textilbeton. Es lässt sich beispielsweise als leichtes Vorhangfassadenelement oder im Innenausbau einsetzen. Der leistungsfähige Holzschaum kommt ohne künstliche Bindemittel aus und kann aus regional verfügbaren Holzresten hergestellt werden. Durch die Verwendung von Holzschaum anstelle von konventionellem Schaum auf petrochemischer Basis kann der Anteil besonders nachhaltiger Baustoffe in Gebäuden erhöht werden.

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  • © Fraunhofer WKI | Melina Ruhr

    Durch die am Fraunhofer WKI erzielten neuen Kombinationsmöglichkeiten von biobasierten Hybridfaserwerkstoffen erweitern sich die industriellen Einsatzmöglichkeiten für nachwachsende Rohstoffe – beispielsweise beim Fahrzeugbau, aber auch bei Gebrauchsgegenständen wie Helmen oder Skiern. Mit der Erhöhung des Flachsfaseranteils in Hybridfaserwerkstoffen auf bis zu 50 Prozent zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass es möglich ist, den biogenen Anteil in Verbundwerkstoffen deutlich zu steigern. Das Besondere an den getesteten Verfahren: Die Gewebe können mit Hilfe einer Webmaschine individuell zusammengestellt werden. Auf diese Weise lassen sich in der industriellen Produktion Prozessschritte einsparen, in denen Materialien erst zusammengefügt werden müssten. Über den gesamten Produktionsprozess gesehen, würden so Energie- und CO2-Reduktionen erreicht.

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  • © HBK Braunschweig | Samuel Zonon

    Auf der LIGNA 2019 präsentieren Forschende des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI und Designerinnen und Designer des Instituts für Designforschung (IDF) der Hochschule für bildende Künste Braunschweig (HBK) die Ergebnisse ihres Kooperationsprojekts. Auf der LIGNA sind Beispiele für eine rationelle Fertigung im Bootsbau und in der Fahrradindustrie zu sehen. Mit den besonders leichten Werkstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe spricht das Fraunhofer WKI den Mobilitätssektor an.

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  • © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Zur LIGNA 2019 präsentiert das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI neue Wege der Materialwiederverwertung aus der Windkraftindustrie. Forschende des Fraunhofer WKI entwickeln innovative Recyclingtechniken zur Rückgewinnung von Balsaholz und Kunststoffschaum aus Windkraft-Rotorblättern. Daraus stellen sie neue, verbesserte Dämm- und Baustoffe her.

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  • © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Die Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI zeigen auf der LIGNA 2019 Möglichkeiten, den nachwachsenden Rohstoff Holz in die strukturelle Anwendung im Mobilitätssektor zu bringen. Holzbasierte (Multimaterial-)Leichtbauteile ermöglichen Kosteneinsparungen und eine einzigartige Umweltbilanz durch Nutzung eines natürlichen Werkstoffs.

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  • © Fraunhofer WKI | Dirk Lukowsky

    Am 21. Mai 2019 von 15 bis 16 Uhr findet das 50. Webinar des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI statt. Bereits seit November 2011 können sich Interessierte mit den kostenfreien Webinaren über die laufende Forschung informieren. Das Thema des Jubiläums-Webinars lautet »Rissbildung in Melaminharzbeschichtungen«.

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  • © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Zur LIGNA 2019 präsentiert das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI innovative Hybridwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen für Anwendungen im Mobilitätssektor und der Bauindustrie sowie neue Wege der Materialwiederverwertung aus der Windkraftindustrie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen unter anderem holzbasierte (Multimaterial-)Leichtbauteile für die Fahrzeugindustrie, Recyclingprodukte aus Balsaholz von ausgedienten Rotorblättern und Fahrzeuge mit besonders leichten Werkstoffen. Das Fraunhofer WKI hat einen Gemeinschaftsstand mit dem Internationalen Verein für Technische Holzfragen e.V. (iVTH) in Halle 26, Stand B77.

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  • Presseinformation / 2019

    Fraunhofer WKI erweitert Kapazitäten für Emissionsprüfung

    Braunschweig / 29.4.2019

    © Marek Kruszewski

    Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, setzt Maßstäbe: Durch eine neu eröffnete Halle mit zehn speziell entwickelten großen Prüfkammern hat das Institut die Kapazitäten für die Emissionsprüfung von Komplettprodukten stark ausgebaut und wird zu einem einzigartigen Dienstleistungsstandort weltweit. In diesen Prüfkammern messen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Emissionen von Gegenständen wie Möbeln oder elektronischen Geräten sowie von Baustoffen in Innenräumen.

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