Presseinformation

5. GreCon-Holzwerkstoffsymposium in Bad Homburg (Rückblick)

Braunschweig / 24.10.2017

Vom 19. bis 21. Oktober 2017 fand in Bad Homburg das 5. GreCon-Holzwerkstoffsymposium statt. Neben der Information über Themen rund um die Holzwerkstoffe stand auch diesmal das »Netzwerken« auf der Tagesordnung. Auch das Fraunhofer WKI war auf dem Symposium aktiv und stellte mit zwei Fachvorträgen (Bettina Meyer und Harald Schwab) und durch die Moderation (Harald Schwab) einiger Vorträge seine Kompetenz unter Beweis.

Bettina Meyer informierte in ihrem Vortrag über die Verbesserung der »Gasanalyse-Methode zur Bestimmung der Formaldehydabgabe« von Holzwerkstoffen, dem sogenannten »OptiGas 2010«-Projekt. Unter Leitung des Fraunhofer WKI und mit Unterstützung zahlreicher Hersteller und Verbände konnte die Methode modifiziert und dadurch schneller und breiter anwendbar gemacht werden. Harald Schwab informierte die Teilnehmer des Symposiums über die neusten Entwicklungen bezüglich der Regulierungen für VOC- und HCHO-Emissionen von Holzwerkstoffen. In seinem Vortrag ging er auf die möglichen Auswirkungen der »Commission Delegated Regulation (EU) on the classification of performance of construction products in relation to their emissions of volatile organic compounds into indoor air« ein. Dabei handelt es sich um ein europäisches Klassensystem für Holzwerkstoffe bezüglich ihrer Emissionen. Im zweiten Teil stand die Muster-Verwaltungsvorschrift »Technische Baubestimmungen« im Fokus. Auch diese wird sich auf die Holzwerkstoffindustrie aufgrund der Anforderungen an den Gesundheitsschutz an bauliche Anlagen auswirken. Alle drei Vortragsteile zur Optimierung der Gasanalysemethode, zum europäischen Klassensystem und zur Muster-Verwaltungsvorschrift »Technische Baubestimmungen« beinhalteten neue, noch nicht veröffentlichte Informationen für die Zuhörer.

© Foto Holz-Zentralblatt | Jens Fischer

Auditorium des Symposiums

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Dipl.-Ing. Harald Schwab

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Bettina Meyer