Sensoren
Sensoren werden zunehmend eingesetzt, um Gebäude »smarter« zu machen. Durch miniaturisierte, kostengünstige Sensoren wird eine Überwachung der Luftqualität ermöglicht, die eine automatisierte Steuerung der Gebäudetechnik erlaubt, beispielsweise eine bedarfsgerechte Steuerung der Lüftung.
Neben klimatischen Parametern (Temperatur, relative Luftfeuchte) können Sensoren auch Luftfremdstoffe erfassen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Kohlendioxid (CO2) als Parameter für die Raumlufthygiene, es können aber auch Sensoren für andere Zielsubstanzen/-gruppen verbaut sein, wie Formaldehyd oder flüchtige organische Verbindungen (VOC).
Wir überprüfen die Leistungsfähigkeit und Präzision entsprechender Sensoren mittels maßgeschneiderter Versuchsreihen in Prüfgasmesstrecken, in Emissionsprüfkammern und in realen Anwendungsszenarien, wie beispielsweise in einer Küche mit den dort stattfindenden Tätigkeiten (Kochen, Backen, Essen, Lüften). Dabei sind wir in der Lage, alle relevanten flüchtigen Substanzen und Substanzgruppen sowie Partikel diskontinuierlich und hochaufgelöst in Echtzeit (online monitoring) zu erfassen. Wir unterstützen damit Hersteller bei der Entwicklung verbesserter Sensortechnologien und Anwender bei spezifischen Lösungen für die praktische Anwendung.
Bei den Untersuchungen können nationale und internationale Prüfvorgaben zur Anwendung kommen. Darüber hinaus entwickeln wir Versuchsaufbauten, Prüftechnologien sowie analytische Methoden und Untersuchungsverfahren, die zielgerichtet auf individuelle Fragestellungen der angewandten Forschung abgestimmt werden.