Hauptstandort Braunschweig

Das Fraunhofer WKI hat seinen Hauptstandort im Norden von Braunschweig. Hier sind fünf der insgesamt sechs Fachbereiche angesiedelt.

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Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten

In Kooperation mit der TU Braunschweig entsteht das »Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA« auf dem Campus der TU Braunschweig.

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Anwendungszentrum für Holzfaserforschung

Das Anwendungszentrum für Holzfaserforschung HOFZET des Fraunhofer WKI ist auf dem Campus der Hochschule Hannover angesiedelt und steht in enger Verbindung zum »IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe« der Hochschule.

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Fraunhofer-Projektzentrum Wolfsburg

Im Fraunhofer-Projektzentrum Wolfsburg forscht das Fraunhofer WKI gemeinsam zwei weiteren Fraunhofer-Instituten an der wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Herstellung hybrider Leichtbaukomponenten für Fahrzeuge.

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Das Fraunhofer WKI

Holzforschung mit Vision und Verantwortung

Vision

Unsere Vision ist ein weltweit erfolgreich agierendes Forschungsinstitut, das aktuelle und zukünftige Fragestellungen nachwachsender Rohstoffe kundenorientiert bearbeitet und sozioökonomische sowie ökologische Herausforderungen berücksichtigt.

 

Mission

Wir entwickeln Technologien, Produkte und bieten Dienstleistungen für die verantwortungsvolle Nutzung nachwachsender Rohstoffe unter Berücksichtigung umweltbezogener Wechselwirkungen und zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität.

Das Fraunhofer WKI im Überblick

Holz ist ein traditioneller Roh- und Werkstoff mit Zukunft. Holzprodukte weisen hervorragende technische Eigenschaften und vorbildliche Ökobilanzen auf. Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI in Braunschweig bearbeitet in sechs wissenschaftlichen Fachbereichen aktuelle und zukunftsorientierte Aufgaben der Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen. 

Das bereits 1946 von Dr. Wilhelm Klauditz gegründete Institut mit Sitz in Braunschweig gehört seit 1972 zur Fraunhofer-Gesellschaft. Es zählt zu den bedeutensten Forschungseinrichtungen für angewandte Holzforschung in Europa.  

Das Fraunhofer WKI arbeitet anwendungsorientiert eng mit den Unternehmen der Holz- und Möbelwirtschaft sowie der Zulieferindustrie ebenso zusammen, wie mit der Bauwirtschaft, der chemischen Industrie und der Automobilwirtschaft. Nahezu alle Verfahren und Werkstoffe, die aus der Forschungstätigkeit des Instituts hervorgehen, werden industriell genutzt. 

Herausragende Entwicklungen und Leistungen des Fraunhofer WKI waren und sind:

  • Neuartige Werkstoffe aus Spänen und Fasern
  • Naturfaserverbundkunststoffe und weitere neuartige Hybrid-Werkstoffe
  • Umweltfreundliche und dauerhafte Anstrichsysteme für den Möbelbau und die Holzaußenanwendung
  • Bauprodukte, Holzkonstruktionen und ganzheitliche Konzepte für die Herstellung von leichten und umweltgerechten Bauten
  • Verfahrenslösungen für das Recycling von Produktions- und Post-Consumer-Abfällen  mit dem Ziel einer möglichst hochwertigen Wiederverwendung
  • Prüfung und Minderung der Formaldehydabgabe von Holzwerkstoffen und Möbeln
  • Analyse von Baustoffemissionen und Minderung von VOC (Volatile Organic Compounds) und Geruchsstoffen
  • Prüfung und Verbesserung der Eigenschaften von Holzprodukten und Holzkonstruktionen mittels zerstörungsfreier Verfahren wie Thermographie, Ultraschall oder Kernspinresonanz

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten dienen einer besseren Nutzung des Rohstoffs Holz und anderer nachwachsender Rohstoffe sowie der Qualitätssteigerung von daraus hergestellten Produkten. Zu den Schwerpunktaufgaben des Fraunhofer WKI gehört weiterhin die Kulturerbeforschung, der Erhalt alter Bausubstanz und die Sanierung von Fachwerkhäusern.

Als akkreditierte Prüfstelle nimmt das Fraunhofer WKI Aufgaben der Materialprüfung und Qualitätsüberwachung wahr. Es begutachtet Schadensfälle und berät in Fragen der Schadenssanierung.