Presse

Mit unseren Pressemitteilungen informieren wir Sie über aktuelle Themen rund um das Fraunhofer WKI. Bilder dürfen nur in Verbindung mit der Pressemitteilung genutzt werden. Jede weitere Nutzung muss mit dem Urheber vereinbart werden. Bitte geben Sie als Bildquelle stets das Fraunhofer WKI an, soweit nicht anders angegeben. Im Falle einer Berichterstattung bitten wir um die Zusendung eines Belegexemplars. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Pressemitteilungen

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  • Außenansicht des ZELUBA®.
    © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Das Fraunhofer WKI erweitert seine Forschungskapazitäten: Auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig entstand das »Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA®« – in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauinstituten der Universität. Anfang Juni 2021 beziehen die Forschenden den Neubau und werden dort nachhaltige Leichtbaulösungen für die Bauindustrie entwickeln – in einem zukunftsweisenden Gebäude. Hintergrund sind globale Herausforderungen wie der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und große transnationale Migrationsströme, die neue Anforderungen an die Funktionalität und Umweltbilanz von Gebäuden stellen.

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  • Presseinformation / 2021

    Nachhaltige Materialien und Technologien seit 1946: Fraunhofer WKI wird 75 Jahre

    Braunschweig / 07. Juni 2021

    Luftaufnahme der Gebäude des Fraunhofer WKI auf dem Hauptcampus in Braunschweig.
    © Fraunhofer WKI | Stephan Thiele

    Seit 75 Jahren erforscht das Fraunhofer WKI ressourcen- und klimaschonende Materialien für eine lebenswerte Zukunft. Die Forschenden entwickeln moderne Technologien, um Holz und andere pflanzliche Rohstoffe in Chemieprodukte und Werkstoffe umzuwandeln und die Bioökonomie damit voranzutreiben. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von leichten Bauteilen für Fahrzeuge über umweltfreundliche Dämmstoffe und hybride Werkstoffsysteme für die Baubranche bis hin zu Lacken und Klebstoffen auf pflanzlicher Basis.

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  • Presseinformation / 2021

    Altbackwaren als Basis für Biokunststoffe und die chemische Industrie

    Braunschweig / 15. April 2021

    Auf den oberen Bild sind alte Brötchen und Kuchen zu sehen. Auf dem Bild unten sind verschiedene pulverförmige, krümelige und wässrige Lösungen auf zwei Löffeln und in zwei Gefäßen zu sehen, die HMF in den verschiedenen Verarbeitungsschritten zeigen.
    © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Kunststoffe aus nicht verkauften Backwaren: Forschenden ist es gelungen, aus Altbackwaren die Basischemikalie Hydroxymethylfurfural (HMF) zu gewinnen. Mit HMF steht ein Ausgangsstoff zur Verfügung, der zum Beispiel Formaldehyd in biobasierten Klebstoffen ersetzen kann. Des Weiteren können mit HMF biobasierte Kunststoffe hergestellt werden. Das Fraunhofer WKI und die Universität Hohenheim konnten HMF in einem semi-industriellen Maßstab für die Weiterverarbeitung aufbereiten.

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  • Eine Autotür lehnt über Matten aus Flachs sowie Harz in einem Glasbehälter.
    © Fraunhofer WKI | Federico Böhm

    Im Auto-Rennsport sind leichte Karosserien aus Kunststoff und Carbonfasern seit vielen Jahren Standard, weil man damit schneller ins Ziel kommt. Künftig könnten Leichtbaulösungen dazu beitragen, den Energieverbrauch und die Emissionen von Alltagsfahrzeugen zu senken. Der Haken an der Sache: Die Herstellung von Carbonfasern ist teuer sowie energie- und erdölintensiv. In Zusammenarbeit mit Porsche Motorsport und Four Motors ist es den Forschenden am Fraunhofer WKI gelungen, Carbonfasern in einer Autotür durch Naturfasern zu ersetzen. Sie wird bei Porsche bereits in Kleinserie verbaut. Nun geht das Projektteam den nächsten Schritt: Gemeinsam mit HOBUM Oleochemicals wollen sie den Anteil nachwachsender Rohstoffe in der Tür und anderen Karosserieteilen maximieren – mit biobasierten Kunststoffen und Lacken.

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  • Grafische Darstellung des Deckensystemmoduls mit sechs aneinandergesetzten Einzelelementen (Kästen).
    © Fraunhofer WKI | Steffen Sydow

    Die Forschenden des Fraunhofer WKI präsentieren während der BAU ONLINE 2021 Möglichkeiten, nachwachsende Rohstoffe wie Holzschaum, Balsaholz oder Flachsfasern in zukunftsorientierte Anwendungen zu bringen. Anhand von 3D-Modellen eines Stand-up-Paddleboards und eines Deckensystemmoduls zeigen die Forschenden, wie vielseitig die Möglichkeiten sind, petrochemische Rohstoffe oder Beton durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen.

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  • Grafische Darstellung des Rumpfes eines Stand-up-Paddleboards.
    © Fraunhofer WKI I Christoph Pöhler

    Forschende am Fraunhofer WKI entwickeln ein Stand-up-Paddleboard mit einem Leichtbau-Sandwichelement aus nachwachsenden Rohstoffen. Für den Kern wird Balsaholz aus ausgedienten Windenergie-Rotorblättern verwendet – eine nachhaltige Lösung für deren hochwertige Wiederverwertung. Die Außenhülle besteht aus Biokunststoff, der mit regional verfügbaren Flachsfasern verstärkt ist.

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  • Presseinformation / 2020

    Innovative Klebtechnik erleichtert Einsatz von Holz-Beton-Verbundelementen im Bauwesen

    Braunschweig / 05. November 2020

    Halle mit einer große Prüfeinrichtung aus Stahl, in der ein Holz-Verbund-Element eingespannt ist. Es besteht aus zwei liegenden Holzbalken im Abstand von etwa einem halben Meter und einer darauf geklebten Betonplatte.
    © Universität Kassel I Jens Frohnmüller

    Mit einer innovativen Klebtechnik können leistungsfähige Holz-Beton-Verbundelemente schneller und einfacher hergestellt werden. Durch die neue Fügetechnik, die in einem Kooperationsprojekt von Forschenden unter Beteiligung des Fraunhofer WKI entwickelt wurde, werden die Verbundelemente konkurrenzfähiger gegenüber reinen Betonelementen. Damit kann der nachwachsende Rohstoff Holz vermehrt im Bauwesen zum Einsatz kommen.

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  • Aus einem Glasgefäß wird eine zähe, honigfarbene Flüssigkeit in einen Metallbehälter gegossen.
    © Fraunhofer WKI I Manuela Lingnau

    Forschende des Fraunhofer WKI entwickeln gemeinsam mit Industriepartnern UV-härtende Materialien für die additive Fertigung mit verbesserten Eigenschaften. Das Team setzt dafür biotechnologisch gewonnene Itaconsäure aus nachwachsenden Rohstoffen ein. Die bisherigen Projektergebnisse werden in einem kostenfreien virtuellen Technologiegespräch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 11. November 2020 vorgestellt. Es findet im Rahmen der Messe »Formnext Connect« statt.

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  • Presseinformation / 2020

    Ganzheitliche Forschung für mehr Naturdämmstoffe im Bau

    Braunschweig / 30. September 2020

    Grafik in Form eines Hauses enthält folgende Stichworte: Nachhaltigkeitsbewertung, Feuchteschutz, Brandschutz, Glimmen, Schallschutz, Emissionen, Wärmeschutz.
    © Fraunhofer WKI I Manuela Lingnau

    Mit Naturdämmstoffen kann kalkulierbar sicher und nachhaltig gebaut werden. Das ist das Ergebnis eines interdisziplinären Forschungsprojekts mit 12 Forschungspartnern und breiter Unterstützung durch die Industrie. Unter Leitung des Fraunhofer WKI ermittelten die Forschenden Materialkennwerte, die aufwendige Bauteilprüfungen wie im Schall- und Brandschutz in Zukunft deutlich reduzieren können. Auf Grundlage der Vermessung von Naturdämmstoffen können Normen und baurechtliche Vorschriften angepasst und diese Dämmstoffe in Zukunft leichter eingesetzt werden.

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