Aufgrund des Klimawandels und des daraus resultierenden Borkenkäferbefalls sind in Deutschland und Europa große Mengen Fichtenschadholz angefallen, was die Forst- und Holzwirtschaft vor logistische Herausforderungen stellt. Es kann nicht alles zeitnah geerntet und verarbeitet werden. Forschende des Fraunhofer WKI haben gemeinsam mit Partnern nachgewiesen, dass die Holzqualität von Fichten, die maximal zwei Jahre stehend gelagert wurden, noch ausreicht, um daraus großvolumige geklebte Holzbauteile herzustellen. Eine Verwendung für Holzwerkstoffe ist sogar noch deutlich länger möglich. Mit einem Leitfaden und einem Merkblatt geben die Forschungspartner konkrete Handlungsempfehlungen für Waldbesitzer und die Holz- und Holzwerkstoffindustrie.
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Fraunhofer-Institut für Holzforschung