Presse

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Pressemitteilungen

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  • Das Foto zeigt eine Hand, die eine ca. 5 cm dicke, flexible Dämmstoffmatte aus Weizenstroh hält und leicht verbiegt.
    © Fraunhofer WKI

    Forschende am Fraunhofer WKI haben mit Partnern in Chile Dämmmaterialien aus pflanzlichen Reststoffen entwickelt. Weitestgehend ungenutzte pflanzliche »Abfälle«, die in der chilenischen Land-, Forst- oder Holzwirtschaft anfallen, können so sinnvoll genutzt werden. Die Verwendung von Dämmstoffen aus lokalen Rohstoffen trägt zu einer Verbesserung der Umweltbilanz des Bauwesens in Chile bei und eröffnet neue, bisher ungenutzte Wertschöpfungsmöglichkeiten.

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  • Das Foto zeigt ein Haus mit Garten. Die Fassade ist verputzt und zweifarbig gestrichen.
    © Fraunhofer WKI

    Forschende des Fraunhofer WKI und der Technischen Universität Braunschweig haben Modelle zur Vorhersage des Gesamtverhaltens von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) im Holzbau entwickelt. Die Ergebnisse fließen in einen Leitfaden ein. In Zukunft wird es damit leichter, neue Komponenten in bereits zugelassene WDVS zu integrieren. Außerdem eröffnen sich Wege für Materialinnovationen, insbesondere mit nachwachsenden Rohstoffen. Bereits zugelassene WDVS können dank der neuen Erkenntnisse über die Gebrauchstauglichkeit optimiert werden.

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  • Das Foto zeigt den Querschnitt einer Platte. Die beiden Außenschichten bestehen jeweils aus einer ca. 5 mm dicken Schicht Sperrholz, der Blähglaskern ist hellgrau und ca. 8 mm dick.
    © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Forschende am Fraunhofer WKI haben mit der Patrick Leleu Furnier GmbH eine nichtbrennbare Leichtbauplatte aus nachwachsenden Rohstoffen charakterisiert und entwickelt. Das Material erfüllt die Schiffsnormen für den Brandschutz im Innenausbau von Schiffen. Die Leichtbauplatte ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch leichter zu bearbeiten als die herkömmlichen anorganischen Materialien. Sie kann beispielsweise als Kabinenwand verbaut werden.

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  • Das Foto zeigt einen Asphaltprobekörper mit integriertem Sensorgewebe in einer Prüfmaschine.
    © Fraunhofer IFAM I Marc-Oliver Becker

    Gemeinsam mit der Hochschule Hannover, der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem Fraunhofer IFAM haben Forschende am Fraunhofer WKI mit der grundlegenden Forschung für ein Messsystem begonnen, mit dem sich der Straßenzustand zu jedem Zeitpunkt über größere Strecken messen lässt, ohne die Straße zu beschädigen. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat das Projekt ermöglicht und gefördert. Sanierungsmaßnahmen könnten so besser und frühzeitiger geplant werden – idealerweise für einen Zeitraum außerhalb der Ferienzeiten. Bisher werden Bohrkernprüfungen eingesetzt. Sie schädigen die zu untersuchende Straße zusätzlich und sind mit Aufwand sowie Sperrungen verbunden und können daher nur stichprobenartig erfolgen.

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  • Portraitfoto von Prof. Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths
    © China Hopson

    Seit dem 1. Oktober 2021 hat Professorin Dr.-Ing. Andrea Siebert-Raths die Leitung des Anwendungszentrums für Holzfaserforschung HOFZET® am Fraunhofer WKI inne. Die Expertin für nachhaltige Technologien möchte den Beitrag des HOFZET® zur Bioökonomie ausbauen. Sie löst René Schaldach ab, der die Fachbereichsleitung kommissarisch übernommen hatte.

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  • Professor Libo Yan stellt mit Flachsgewebe verstärkte Polymerverbundwerkstoffe (Holz-Hybridstrukturen) mittels Vakuuminfusionsverfahren her.
    © Fraunhofer WKI

    Das International Institute for FRP (Fibre-reinforced polymer) in Construction (IIFC) hat Professor Libo Yan, PhD, mit dem IIFC Distinguished Young Researcher Award 2021 ausgezeichnet. Der Senior Scientist des Fraunhofer WKI erhält die Auszeichnung für seine Beiträge zur Anwendung von FRP-Verbundwerkstoffen in der baulichen Infrastruktur und insbesondere zur Förderung von natürlichen FRP-Verbundwerkstoffen.

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  • Portraitbild von Professor Salthammer im Fraunhofer WKI.
    © Hanno Keppel

    Besondere Ehrung für Wissenschaftler des Fraunhofer WKI: Professor Dr. Tunga Salthammer wurde durch die Academy of Fellows der International Society of Indoor Air Quality and Climate (ISIAQ) mit der »Pettenkofer Gold Medal« ausgezeichnet. Damit erhielt der Leiter des Fachbereichs Materialanalytik und Innenluftchemie die höchste Auszeichnung der Akademie.

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  • Außenansicht des ZELUBA®.
    © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

    Das Fraunhofer WKI erweitert seine Forschungskapazitäten: Auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig entstand das »Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA®« – in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauinstituten der Universität. Anfang Juni 2021 beziehen die Forschenden den Neubau und werden dort nachhaltige Leichtbaulösungen für die Bauindustrie entwickeln – in einem zukunftsweisenden Gebäude. Hintergrund sind globale Herausforderungen wie der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum und große transnationale Migrationsströme, die neue Anforderungen an die Funktionalität und Umweltbilanz von Gebäuden stellen.

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  • Luftaufnahme der Gebäude des Fraunhofer WKI auf dem Hauptcampus in Braunschweig.
    © Fraunhofer WKI | Stephan Thiele

    Seit 75 Jahren erforscht das Fraunhofer WKI ressourcen- und klimaschonende Materialien für eine lebenswerte Zukunft. Die Forschenden entwickeln moderne Technologien, um Holz und andere pflanzliche Rohstoffe in Chemieprodukte und Werkstoffe umzuwandeln und die Bioökonomie damit voranzutreiben. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von leichten Bauteilen für Fahrzeuge über umweltfreundliche Dämmstoffe und hybride Werkstoffsysteme für die Baubranche bis hin zu Lacken und Klebstoffen auf pflanzlicher Basis.

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