Presseinformation

Fraunhofer WKI verstärkt Kooperation mit Hochschule Hannover durch Neubau am Campus Ahlem

Braunschweig /

Derzeit entsteht ein neues Bürogebäude in Hannover, mit dem das »Anwendungszentrum HOFZET®« des Fraunhofer WKI und das »IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe« der Hochschule Hannover in Zukunft noch näher zusammenrücken.

Auf dem Bild ist die Baustelle mit Bauzaun und Kran am Standort des Fraunhofer WKI in Hannover zu sehen.
© Fraunhofer WKI | René Schaldach
Am Standort Hannover des Fraunhofer WKI entsteht am Campus Ahlem ein neues Bürogebäude.

Im Mai 2021 haben die Bauarbeiten für das neue Bürogebäude auf dem Campus Ahlem der Hochschule Hannover begonnen. In dem Gebäude, mit ca. 460 Quadratmetern Grundfläche auf drei Etagen, werden Büro- und Besprechungsräume für Forschende des Fraunhofer WKI und der Hochschule Hannover untergebracht.

Das Land Niedersachsen baut für die Hochschule Hannover mit dem Architekturbüro LSM aus Hannover. Die geplanten Kosten für den Bau belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Herbst 2022 geplant. Der Rohbau soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein, der Innenausbau soll Anfang 2022 beginnen. 

Das »Anwendungszentrum HOFZET®« des Fraunhofer WKI ist auf dem Campus der Hochschule Hannover angesiedelt und steht in enger Verbindung zum »IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe« der Hochschule. Beide Institutionen betreiben ein gemeinsames Technikum sowie diverse Labore in den Bereichen Kunststoff- und Faserverbundtechnik. Aus der Kooperation zwischen Holz- und Kunststoffexperten entstehen neue Werkstoffe und Anwendungen für hybride (Bio‑) Faserverbundwerkstoffe. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf energie- und ressourcenschonenden Leichtbaulösungen. 

Mit dem Neubau soll die bestehende Kooperation zwischen dem Fraunhofer WKI HOFZET® und dem IfBB weiter vertieft werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden die Forschungsgebiete Nachhaltigkeit, Werkstoffentwicklung, Bauteilentwicklung sowie Kreislaufwirtschaft und Recycling gemeinsam bearbeiten. Die Forschungsergebnisse leisten einen Beitrag zur Bioökonomie – zum Beispiel als Leichtbauteile in Fahrzeugen. Neben der Mobilitätsbranche können die Resultate auch in der Logistik-, Sport- und Recyclingbranche eingesetzt werden. 

Zum Hintergrund des Fraunhofer WKI

Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht seit 75 Jahren im Fokus des Fraunhofer WKI. Das Institut mit Standorten in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg ist spezialisiert auf Verfahrenstechnik, Naturfaser-Verbundkunststoffe, Bindemittel und Beschichtungen, Holz- und Emissionsschutz, Qualitätssicherung von Holzprodukten, Werkstoff- und Produktprüfungen, Recyclingverfahren sowie den Einsatz von organischen Baustoffen und Holz im Bau. Nahezu alle Verfahren und Werkstoffe, die aus der Forschungstätigkeit hervorgehen, werden industriell genutzt.

Letzte Änderung: