Hochfeuerhemmende Trockenbauwände aus Holz für Gebäude mit hohen Brandschutzanforderungen
Forschende des Fraunhofer WKI haben gemeinsam mit Industriepartnern eine hochfeuerhemmende Trockenbauwand aus Holz mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 60 Minuten entwickelt. Mit einer nichtbrennbaren Sperrholzplatte als Beplankung können erhöhte Brandschutzanforderungen in Gebäuden erfüllt werden. Mit diesem Projekt erweitern die Forschenden die Einsatzmöglichkeiten von Holz in Gebäuden – insbesondere in den höheren Gebäudeklassen. Durch die Nutzung heimischer Holzarten können Transportwege kurzgehalten werden und neue Absatzmärkte für die deutsche Forstwirtschaft entstehen.
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Nichtbrennbare Formteile der Baustoffklasse A1 zur Dämmung von Heizungsanlagen
Gemeinsam mit Industriepartnern haben Forschende des Fraunhofer WKI Dämmboxen aus einem nichtbrennbaren Schaum für Heizungsanlagen entwickelt. Heizungsanlagen in Gebäudebereichen mit erhöhten Brandschutzvorgaben könnten dadurch schneller installiert, gewartet und umgebaut werden.
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Prof. Raoul Klingner übernimmt Leitung des Fraunhofer WKI in Braunschweig
Seit dem 15. Mai 2026 ist Prof. Raoul Klingner Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI. Der studierte Holzwirt ist nun dauerhaft für die strategische Ausrichtung des Instituts verantwortlich. Er hatte bereits am 1. Oktober 2024 die kommissarische Leitung des Instituts übernommen. Parallel übernimmt Raoul Klingner die Professur für organische Baustoffe und Holzwerkstoffe an der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften der Technischen Universität (TU) Braunschweig.
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Nachhaltige Buchenholzfaserdämmstoffe als flexible Dämmmatten und zur Füllung von Wärmedämmziegeln
Forschende des Fraunhofer WKI haben nachgewiesen, dass sich Buchenholz als Holzfaserdämmstoff in Form von Matten oder Schäumen nutzen lässt. Ein Anwendungsbeispiel sind Hochlochziegel, die mit Dämmmatten aus Buchenholzfasern gefüllt sind. Außerdem haben die Projektpartner gemeinsam ein finales Konzept für eine Pilotanlage zur Herstellung von Dämmstoffen auf Basis von Buchenholz entwickelt.
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Klebstoffexpertise des Fraunhofer WKI auf der Bühne des Staatstheaters Braunschweig
Am 24. April 2026 feiert das Theaterstück »K:lebt!« im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig Premiere. Die Klebstoffexpertise des Fraunhofer WKI diente unter anderem als Inspiration für das Stück, in dem Klebstoff als Metapher für den Zusammenhalt der Gesellschaft verwendet wird. Die Forschenden beschäftigen sich mit biobasierten Klebstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe und biogener Reststoffe, um ökologische Lösungen für die Zukunft zu finden. Im Theaterstück tauchen Elemente aus der Forschung auf, zum Beispiel Polymerknäule und Zerreißproben. Das Stück stellt die übergreifende Frage: Was braucht es für den Zusammenhalt einer Gesellschaft?
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Hannover Messe 2026: Forschende des Fraunhofer WKI zeigen Holzschaum in der Anwendung
Auf der Hannover Messe 2026 ist der Schichtaufbau einer Tür der Firma Rodenberg Türsysteme AG zu sehen, bei der Holzschaum als Strukturelement zum Einsatz kommt. Damit zeigen die Partner Fraunhofer WKI und die Firma Butterweck Holzstoffe GmbH & Co. KG eine Einsatzmöglichkeit für den Holzschaum in Kombination mit klassischen Holzwerkstoffen. Der vom Fraunhofer WKI entwickelte und patentierte Holzschaum wird durch die Firma Butterweck Holzstoffe GmbH & Co. KG produziert und vertrieben.
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Fraunhofer WKI begrüßt »International Climate Protection Fellow« Dr. Kusum Saini
Das Fraunhofer WKI heißt Dr. Kusum Saini als »International Climate Protection Fellow« der Alexander von Humboldt-Stiftung herzlich willkommen. Während ihres Forschungsaufenthalts von März 2026 bis Ende Februar 2028 wird Dr. Saini am Fraunhofer WKI innovative Ansätze zur Entwicklung von biokompatiblen Baustoffen aus landwirtschaftlichen Abfällen erforschen.
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Fraunhofer WKI im Wissenschaftsschaufenster: Die bunte Welt der Pilze
Vom 18. bis 20. März 2026 präsentiert das Fraunhofer WKI im Wissenschaftsschaufenster Braunschweig (Waisenhausdamm 8) erste Zwischenergebnisse des Projekts »LuminousNetworks«. Bei »LuminousNetworks« steht Pilzmyzel als Material im Mittelpunkt. Als nachhaltiger und funktionaler Werkstoff ist Myzel bereits ein Gamechanger in der Biowerkstoffentwicklung. Durch die Arbeiten des im Projekt beteiligten Künstlers Malte Taffner erstrahlen die Pilze aber auch in einem ganz neuen Licht.
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Erfordert der rasant fortschreitende Klimawandel bessere Konzepte zum Schutz von Menschen in Innenräumen?
Professor Tunga Salthammer vom Fraunhofer WKI und Professor Lidia Morawska von der Queensland University of Technology haben kürzlich in der Zeitschrift WIREs Climate Change einen Artikel veröffentlicht, in dem sie eine wichtige Frage untersuchen: Was bedeutet der Klimawandel für die Luft in Innenräumen, also in Wohnungen, Büros, Schulen und anderen Gebäuden?
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Mehrlagiges Flachsfasergewebe für alternative Sitzmöbel mit flexibler Geometrie
Der Aspekt Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Konsumierende eine wichtige Rolle beim Möbelkauf. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI haben im Forschungsprojekt LinumTube moderne Sitzmöbel geschaffen, die sich leicht demontieren, umbauen, transportieren und hochwertig recyceln lassen. Die Stecksysteme bestehen aus nur zwei Werkstoffen: Naturfasertextil und Stahlrohren.
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Netzwerker der Natur: Myzelforschung am Fraunhofer WKI
Für Pilzfans ist der Herbst die Hauptsaison, denn die feuchteren Bedingungen und sinkenden Temperaturen sind ideal für das Wachstum der Pilze. Wenn sich Dr. Henrik-Alexander Christ und Dr. Steffen Sydow vom Fraunhofer WKI auf die Suche nach Pilzen begeben, interessieren sie sich jedoch nicht nur für den Fruchtkörper. Für die Forschenden ist vor allem das fadenförmige Geflecht der Hyphen, das sogenannte Myzel, spannend. Es befindet sich unter der Erde und seine Fähigkeiten lassen sich für die Herstellung unterschiedlicher Materialien nutzen. Die beiden Forschenden beschäftigen sich mit dem Potenzial myzelbasierter Werkstoffe zum Beispiel für den Einsatz in der Baubranche.
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Von Reststoffen zu Ressourcen: Biobasierte Klebstoffe für Holzwerkstoffe
Die Suche nach nachhaltigen Materialien gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch in der Bau- und Möbelindustrie. Forschende am Fraunhofer WKI entwickeln für diesen Bedarf biobasierte Klebstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe und biogener Reststoffe. Im Forschungsprojekt »LowEPanel« testen sie formaldehydfreie Klebstoffe aus Lignin und Hydroxymethylfurfural (HMF) zur Herstellung nachhaltiger Spanplatten aus regionalen Holzresten. Damit entwickeln sie hochwertige biobasierte Materialien und optimieren die Wertschöpfungskette. Biobasierte Klebstoffe sind eine Schlüsseltechnologie zur Verbindung von Materialien und zur Schonung endlicher Ressourcen und ein vielversprechender Wachstumsmarkt. Durch die Forschung am Fraunhofer WKI werden Spanplatten ökologischer und recyclingfähiger.
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Biobasiertes Gewebe mit integrierter Sensorik überwacht Zustand von Asphaltstraßen kontinuierlich
Wann eine Straße saniert werden muss, wird derzeit nur vom Zustand der Fahrbahnoberfläche abhängig gemacht. Der Zustand der darunterliegenden Asphalttragschicht ist jedoch ein wichtiger Marker, der bisher nur unzureichend berücksichtigt werden kann. Um ihn zu beurteilen, gibt es bislang nur indirekte Messverfahren, die lediglich an der Oberfläche messen oder durch Bohrung die Straße schädigen. Ein neues Monitoringsystem von Fraunhofer-Forschenden und Partnern erkennt Schäden frühzeitig und überwacht den Zustand der Asphalttragschicht kontinuierlich, flächendeckend und zerstörungsfrei. Herzstück der Lösung ist ein Sensorgewebe im Asphalt. KI-Algorithmen zur Datenanalyse ergänzen das System. Das Zusammenspiel von Sensorik und KI soll künftig helfen, den konstruktiven Straßenzustand in Echtzeit zu beurteilen.
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Fraunhofer WKI entwickelt umweltfreundliche intumeszente Flammschutzlösungen für Holzfassaden
Holz als natürlicher und nachhaltiger Baustoff für Gebäude gewinnt immer mehr an Bedeutung. Allerdings gab es bisher keine zufriedenstellende Brandschutzlösung für Holz im Außenbereich. Ein fehlender Flammschutz ist ein Ausschlusskriterium für Holzbauteile bei hohen bzw. großflächigen Gebäuden, sofern keine kost- und zeitintensive Zulassung im Einzelfall beantragt wird. Gemeinsam mit dem Projektpartner Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West (DTNW) haben Forschende am Fraunhofer WKI eine umweltfreundliche Flammschutzbeschichtung für frei bewitterte Holzoberflächen entwickelt.
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Kompostierbares Einmalgeschirr auf Basis von Rübenschnitzeln
Zum Schutz der Umwelt und des Meeres sind viele Wegwerfartikel aus Kunststoff in der EU verboten. Erlaubt sind hingegen Einwegartikel aus unmodifizierten natürlichen Polymeren. Gemeinsam mit Partnern entwickeln Forschende des Fraunhofer WKI daher kompostierbares Einweggeschirr auf Basis von heimischen, agrarischen Reststoffen aus der Zuckerproduktion.
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Fraunhofer WKI entwickelt praxistaugliches Schnellalterungsverfahren für Holzwerkstoffe
Ob Gebäude oder Fahrzeuge: Mittlerweile lassen sich viele tragende Bauteile aus Holz herstellen, insbesondere aus geklebten Holzwerkstoffen und Hybridwerkstoffen. Ihr Alterungsverhalten ist jedoch bisher unzureichend erforscht. Gängige Methoden zur Prüfung der Dauerhaftigkeit im Außenbereich sind entweder langwierig oder aufgrund ihrer Bedingungen nicht praxisrelevant. Beides kann zu erheblichen Kostensteigerungen für Hersteller und Kunden führen. Gemeinsam mit dem Fachgebiet Trennende und Fügende Fertigungsverfahren (TFF) der Universität Kassel haben Forschende des Fraunhofer WKI deshalb ein realitätsnahes Schnellalterungsverfahren entwickelt, das insbesondere von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) genutzt werden kann.
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