Online-Seminar  /  20.8.2019, 15:00 bis 16:00 Uhr

Faserspritzen mit Naturfasern - Verfahrensmöglichkeiten und potenzielle Anwendungen

Die hochwertige Nutzung von Naturfasern und deren Derivaten für technische Anwendungen in der Klein- und Großserienproduktion steht im Fokus der laufenden Forschungsarbeiten des Fraunhofer WKI.

Für die Erzeugung innovativer Bauteile aus (Bio-/Hybrid-)Faserverbundwerkstoffen (FVW) wird unter anderem eine Faserspritzanlage eingesetzt, die sogenannte »Tailored Composites« herstellt. Flächengewicht, Fasertyp, Faserschnittlänge sowie Faserorientierung lassen sich hierbei gezielt an die Bauteilgeometrie anpassen.

Mithilfe der Faserspritzanlage entwickeln und realisieren die Forschenden des Fraunhofer WKI neuartige (Bio-/Hybrid-)FVW und integrieren die Technologie in entsprechende Prozessketten. Neben den herkömmlichen Hochleistungsfasern wie Carbon, Glas oder Aramid können mit der Faserspritzanlage auch cellulosebasierte Fasern wie Viskose, Flachs oder Hanf geschnitten und aufgesprüht werden. Als Matrizen kommen duroplastische Harzsysteme oder Hybridgarne, die bereits mit einem Thermoplast kombiniert sind, zum Einsatz.